Die beliebten Smilies

Mit einem gelben Smiley beginnt vor mehr als 45 Jahren die Geschichte der Smilies. Während ihrer Geschichte haben die kleinen Grinsegesichter viel erlebt. Was einst mit einem Gesicht begann, hat im Laufe der Jahre zu tausenden Emoticons geführt. Ausgangsgesicht war der lachende Mund und die beiden runden Augen auf einem gelben Kreis. Mit den Jahren bekam das Gesicht immer mehr Auftrieb. Sogar die Musikbewegung Acid House konnte dem Smiley als Symbol nicht wieder stehen.

Die Anfänge:

Je stärker die PC und das Internet in das Alltagsleben eingezogen sind, desto mehr zogen die Smilies nun als Emoticons in die elektronische Kommunikation ein. Bei den Emoticons wurden Satzzeichen miteinander kombiniert, so dass dadurch ein kleines Gesicht mit der jeweiligen Stimmung entstehen kann. Das ursprüngliche Gesicht wurde so sehr schnell weiter entwickelt. Begonnen hat dies im Jahr 1982, als ein trauriges Gesicht als Gegenstück entworfen wurde. Zur damaligen Zeit ließ das Internet nur eine schriftliche Kommunikation zu. Mit der Zeit wurden immer mehr Satzzeichen zu den Grinsegesichtern kombiniert. Natürlich dauerte es auch nicht lange, bis eine Blume dem Gegenüber mit einem Emoticon überreicht wurde.

Was wäre das heutige Internet ohne Smilies?

Smilies

Als die Grafiken in das Internet Einzug hielten, veränderten sich auch die Emoticons. Diese erhielten eine farbliche Gestaltung und fanden ihren Einzug unter anderem in Foren und in Blogs. So können beispielsweise Beiträge mit einem Emoticon gekennzeichnet werden, dass anderen Menschen die Bedeutung übermittelt, die der Schreibende bei diesem Thema empfindet. Die grafischen Smilies haben sich inzwischen so weiter entwickelt, dass auch schon mal ein Smiley hinter einer Menüleiste ganz schüchtern vorkrabbelt. Natürlich können nickende Smileys in einem Forum bedeuten, dass Schreibende der gleichen Meinung sind. Der Vielfalt der grafischen Smileys sind inzwischen keine Grenzen mehr gesetzt.

Die Einsatzmöglichkeiten der Smiies

Emoticons sind eine wunderschöne Möglichkeit, gegenüber Freunden und Bekannten Stimmungen auszudrücken. Wer freut sich denn nicht über ein Lächeln. Und ist die Stimmung vielleicht einmal nicht so gut, so können Gesprächspartner mit dem entsprechenden Emoticon besser verstanden werden. Allerdings sollten Smileys nicht so häufig verwendet werden. Ein oder zwei dieser kleinen Grinsegesichter, die ein Lächeln schenken, oder auch Unzufriedenheit ausdrücken, sind in einem Text in Ordnung. Sie sollen ja dem Empfänger eine Stimmung vermitteln. Werden diese jedoch zu häufig eingesetzt, verlieren diese ihre Wirkung. Vier, fünf oder mehr dieser Emoticons wirken schon zu intensiv. Abgesehen davon, dass der Text durch die Grafiken schwerer zu lesen ist, kann sich der Empfänger so vorkommen, als wenn er nicht ernst genommen wird. Und natürlich sollten die Emoticons keinesfalls in geschäftlichem Schriftverkehr verwendet werden. Aber je nach Situation können die kleinen Emoticons Momente im Internet extrem bereichern.

Die japanische Variante:

Und für diejenigen denen die vielen bekannten Grinsegesichter nicht ausreichen, gibt es noch japanische Smilies, “Kao Ani” genannt. Entstanden sind sie aus den “Emoji” was soviel wie Bildbuchstabe bedeutet. Bei den “Emoji” muss der Betrachter seinen Kopf nicht nach links neigen um die Bedeutung zu verstehen.

Hier ist der typische Smilie: : -)

Und das japanische Pendant: (^_^)